Förderung im Rahmen der Exportinitiative Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI)

Offen

Förderdatenbank

Alle Regionen

Bund (BMWi)

Grant

Kein Schlusstermin - Anträge laufend möglich

22. Apr. 2020

Deutsch (German)

Für wen das gilt

Wer antragsberechtigt ist

Ein Unternehmen

Unternehmensgröße

Kleinstunternehmen - unter 10 Beschäftigte · Kleines Unternehmen - unter 50 Beschäftigte · Mittleres Unternehmen - unter 250 Beschäftigte · Großes Unternehmen - 250 Beschäftigte oder mehr

Wo es gilt

Bundesweit

Förderebene

Bund

Branchen

Dienstleistungen · Produzierendes Gewerbe

Was das Programm sagt

Mit dem Markterschließungsprogramm für KMU (MEP) werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei ihrem Einstieg in ausländische Märkte gefördert. Die Förderangebote umfassen Informationsveranstaltungen zu Auslandsmärkten, Markterkundungs- und Geschäftsanbahnungsreisen, Leistungsschauen im Ausland sowie Informationsreisen ausländischer Entscheidungstragende nach Deutschland. Die Exportinitiative hilft deutschen Unternehmen dabei: Sichtbarkeit innovativer Lösungen aus Deutschland in den Zielmärkten zu fördern. Marktchancen und Absatzmöglichkeiten deutscher Produkte, Technologien und Dienstleistungen im Bereich Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft in relevanten Zielmärkten zu verbessern. SVI--Sicherheits- und Verteidigungsindustrie -Wirtschaftsmärkte in den großen Wachstumsmärkten unter etwaiger Berücksichtigung rechtlicher Beschränkungen der nationalen, europäischen und internationalen Exportkontrolle zu entwickeln und auszubauen. bestehenden deutschen Aktivitäten in diesem Handlungsfeld zu bündeln, zu konzentrieren und zu erweitern. Sichtbarkeit für politische Entscheidungsträger und Marktteilnehmende in den Zielmärkten zu erhöhen.

Was gefördert wird

Ziel und Gegenstand

Das Ministerium unterstützt mit der „Exportinitiative Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“ Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Das Programm ist Bestandteil des BMWE-Markterschließungsprogramms.

Die Exportinitiative SVI--Sicherheits- und Verteidigungsindustrie soll sich grundsätzlich auf alle relevanten Märkte beziehen. Die Identifizierung von Zielmärkten soll überwiegend „anlassbezogen“ erfolgen, das heißt es sollen Länder adressiert werden, in denen aus verschiedenen Gründen unter Beachtung der nachfolgenden Ziele bedeutende Beschaffungsvolumina in den kommenden Jahren zu erwarten sind.

Die Auswahl richtet sich dabei nicht allein nach wirtschaftlichen Aspekten, sondern soll auch sicherheitspolitischen und rüstungsindustriellen Erwägungen Rechnung tragen.

Ziele der Exportinitiative SVI--Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

Zusammenfassend sollen vor allem folgende 2 Ziele erreicht werden:

  • Übergreifend soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Branche mit Sitz und Geschäftsbetrieb vorrangig in Deutschland der Einstieg in den Zielmarkt erleichtert beziehungsweise eine Steigerung des Marktanteils ermöglicht werden. Operativ sollen Entscheidungsträger von Unternehmen der Branche mit Sitz in Deutschland über Geschäftsmöglichkeiten im Zielland informiert und im Rahmen der Delegationsreise ins Zielland mit potentiellen Geschäftspartnern in Kontakt kommen. Für Unternehmen der Verteidigungsbranche stellen dies vorrangig staatliche Stellen (primär das jeweilige Verteidigungsministerium) dar.
  • Parallel sollen der Branchenstatus in Deutschland sowie interessante Lösungen in Form von Technologien, Dienstleistungen und spezifische Kernkompetenzen im Bereich Sicherheit und Verteidigung den Multiplikatoren und Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Verwaltung und Forschung/Entwicklung im Zielland präsentiert werden.

Module und Maßnahmen

Die Exportinitiative bietet verschiedene Module und Maßnahmen an. Diese umfassen die Vorbereitung und Durchführung von:

  • Informationsveranstaltungen in Deutschland zu den betreffenden Auslandsmärkten unter Einbeziehung deutscher und lokaler Experten,
  • Markterkundungs- und Geschäftsanbahnungsreisen in interessante Zielmärkte zur gezielten Sondierung von Geschäftschancen und Kontakten sowie für individuelle Einzelgespräche mit potenziellen Kunden, Importeuren sowie Vertriebs- und Kooperationspartnern,
  • Leistungsschauen im Ausland zur Vorstellung von Produkten, Dienstleistungen und möglichen Kooperationsfeldern vor ausländischem Fachpublikum sowie
  • Informationsreisen ausländischer Multiplikatoren: Durchführung von fachbezogenen Geschäftsreisen von Entscheidungsträgern ausgewählter Zielländer nach Deutschland zur Teilnahme an Informations- und Präsentationsveranstaltungen sowie an ausgewählten Unternehmens- beziehungsweise Objektbesuchen mit dem Ziel der Vermittlung von relevanten Marktinformationen und der Werbung für deutsche Technologien, Produkte und Dienstleistungen.

Antragsberechtigte

Teilnehmen können insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft mit Firmensitz in Deutschland. Auch Großunternehmen können sich für einzelne Projekte bewerben. KMU haben bei der Auswahl Vorrang; grundsätzlich müssen mindestens 50 % der teilnehmenden Unternehmen KMU sein.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung kommt den Unternehmen indirekt zugute und richtet sich nach der Art der jeweiligen Maßnahme. Sie erfolgt insbesondere durch:

  • die Vermittlung von fach- und länderbezogenen Informationen und Spezialwissen,
  • die Beratung der teilnehmenden Unternehmen auf der Grundlage erstellter Branchenprofile, spezifischer umfangreicher Länder-, Markt- und Brancheninformationen und -analysen,
  • die Identifizierung und Kontaktanbahnung von und zu potenziellen Geschäftspartnern,
  • die Vorbereitung und Durchführung von Geschäftstreffen in Deutschland oder im jeweiligen Zielland und
  • die Nachbereitung für die Teilnehmenden.

Von den Teilnehmenden wird je nach Art der Maßnahme ein Eigenbeitrag erhoben. Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten (Nebenkosten) zu und zwischen den Gesprächsterminen beziehungsweise den Besuchen der Delegation im jeweiligen Zielland oder in Deutschland tragen die Teilnehmenden selbst.

Für alle Unternehmen werden die individuellen Leistungen in Anwendung der De-minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Die Kosten für die förderungsrelevanten Beratungsleistungen werden nur dann vom Unternehmen selbst getragen, wenn die EU-Freigrenze für De-minimis (300.000 EUR in 3 aufeinanderfolgenden Steuerjahren) bereits ausgeschöpft wurde. Für die geförderte Teilnahme ist mit der Anmeldung eine De-minimis-Erklärung über die Nichtausschöpfung der Freigrenze von dem Unternehmen beim Durchführer abzugeben.

Von der Quelle genannte Themen: Außenwirtschaft Export Informationsveranstaltung Markterkundung Geschäftsanbahnung Einkäuferreisen Informationsreisen Leistungsschau gtai mep

Programmtext: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), www.foerderdatenbank.de, Lizenz CC BY-ND 4.0. Originalseite.

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Der Datensatz

Was der Katalog zu diesem Programm erfasst hat: wer fördert, wo es gilt und wann es endet.

Fördergeber

Bund (BMWi)

Programm

Grant

Schließt

Kein Schlusstermin - Anträge laufend möglich

Veröffentlicht

22. Apr. 2020

Sprachen

Deutsch (German)

Quelle

Förderdatenbank · bund-exportinitiative-sicherheitstechnologien

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