Förderung für Projekte zur Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Erkrankungen

Offen

Förderdatenbank

Alle Regionen

Bund (BMBF)

Grant

Kein Schlusstermin - Anträge laufend möglich

30. Jan. 2026

Deutsch (German)

Für wen das gilt

Unternehmensgröße

Kleinstunternehmen - unter 10 Beschäftigte · Kleines Unternehmen - unter 50 Beschäftigte · Mittleres Unternehmen - unter 250 Beschäftigte · Großes Unternehmen - 250 Beschäftigte oder mehr

Wo es gilt

Bundesweit · Sonstige

Förderebene

Bund

Branchen

Von der Quelle nicht angegeben

Was das Programm sagt

Sie forschen zur Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen Erkrankungen? Die europäische Partnerschaft European Alliance for Rare Diseases (ERDERA, Europäische Allianz für seltene Erkrankungen) bietet Ihnen finanzielle Unterstützung.

Was gefördert wird

Sie können eine Förderung für Forschungsprojekte zu seltenen Erkrankungen erhalten. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt die Aufklärung bisher ungelöster Fälle. Dies betrifft sowohl genetische als auch nicht-genetische Erkrankungen. Als selten gilt eine Krankheit, von der nicht mehr als fünf von 10.000 Personen betroffen sind. Das Ziel ist die Identifizierung ursächlicher Varianten bei Patienten ohne Diagnose. Sie entwickeln dabei neue Werkzeuge und Methoden für die Diagnostik. Die Förderung erfolgt im Rahmen der European Alliance for Rare Diseases (ERDERA, Europäische Allianz für seltene Erkrankungen). Sie arbeiten in transnationalen und multidisziplinären Forschungsverbünden zusammen. Ein Verbund muss Partner aus verschiedenen Ländern einbinden. Die Ergebnisse müssen in Deutschland, dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz nutzbar sein. Das BMFTR finanziert Ihre projektbezogenen Ausgaben oder Kosten durch Zuschüsse.

Bedingungen laut Quelle

Für eine Förderung müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Ihr Verbund besteht aus mindestens vier Partnern aus vier verschiedenen Teilnehmerländern.
  • Ein Verbund darf grundsätzlich maximal sechs Forschungsgruppen umfassen.
  • Die Obergrenze steigt auf acht Partner bei Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern oder Partnern aus unterrepräsentierten Ländern (Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, Türkei).
  • Sie binden Patientenpartner aktiv in die Forschung ein.
  • Sie stellen Projektdaten nach den FAIR-Prinzipien (Findable--deutsch: auffindbar, Accessible--deutsch: zugänglich, Interoperable--deutsch: interoperabel, Reusable--deutsch: wiederverwendbar) bereit.
  • Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ab.

Ausschlussgründe:

  • Interventionelle klinische Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten sind nicht förderfähig.
  • Projekte zu rein neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer sind ausgeschlossen. Diese fallen in den Fokus der Brain Health Partnership.
  • Seltene Infektionskrankheiten und seltene Krebsarten sind von der Förderung ausgeschlossen.

Termine

Die Antragstellung für die erste Stufe war bis zum 12.02.2026 um 14:00 Uhr (MEZ) möglich. Die Richtlinie ist bis zum 30.06.2027 befristet.

Von der Quelle genannte Themen: ERDERA Seltene Krankheiten Genomforschung Diagnostik-Förderung Transnationale Forschung Krankheitsaufklärung

Programmtext: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), www.foerderdatenbank.de, Lizenz CC BY-ND 4.0. Originalseite.

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Der Datensatz

Was der Katalog zu diesem Programm erfasst hat: wer fördert, wo es gilt und wann es endet.

Fördergeber

Bund (BMBF)

Programm

Grant

Schließt

Kein Schlusstermin - Anträge laufend möglich

Veröffentlicht

30. Jan. 2026

Sprachen

Deutsch (German)

Quelle

Förderdatenbank · aufklaerung-ungeloester-faelle-erkrankungen

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